Der Ring des Dichters

Lass uns gehen,
es ist der Klang des Windes,
im tiefen Faltenspiel des Stoffes,
hoch herjagend ins Ferne,
der uns erschauern lässt.
Lass uns fliehen,
es ist kein Zuhause,
in stumpfer Nachweltplastik,
unerreichbarer Glätte,
die fällt ins Nichts.
Lass uns hören,
den Klang das Herz einschlürfen,
aus goldnen und ewig,
gefüllten Todesbechern,
den Spendern der Freude.
Lass uns gehen jetzt für immer,
kein Halt gewährt für diese Welt,
der Ring des Dichters.